Sicherheitsrisiken im Heimnetz durch Pi-hole mindern

Alfahosting - WordPress-Hosting
Werbung

Tracker im Heimnetz durch Pi-hole verhindern

Vor einiger Zeit habe ich in meinem Firefox-Browser das Add-On Ghostery installiert. Damit kann ich anzeigen lassen von wem ich beim Besuch einer Webseite “verfolgt” werde. Es gibt beim Add-On Ghostery noch mehr Funktionen, die aber bei Einschaltung nur in dem Browser wirken können. Erschreckend ist der Gebrauch von Trackern, zum Beispiel bei bekannten Webseiten wie handelsblatt.com, spiegel.de, … Das ärgerte mich schon sehr lange. Ein Video des Computer:Club2 gab mir den entscheidenden Hinweis zur Aktivität:

Weg mit dem Dreck! Alle Werbung im Heimnetz ausblenden.

Quelle: YouTube Computer:Club2

Sicherheitsrisiken durch Tracker im Heimnetz[1]

Im Heimnetz werden natürlich auf allen Desktop, Tablet, Smartphone, Smart-TV beim Aufruf einer Webseite oder App unerwünschte Dinge von der aufgerufenen Webseite aktiviert. Zu den gewünschten Informationen wird natürlich eine Menge Müll in das aufrufende Endgerät geladen. Man muss also zur Selbstverteidigung gegen Datenmüll agieren. Aus diesem Grund werde ich auf einem Raspberry Pi neben dem BS die Software Pi-hole zusätzlich zu meiner Fritzbox als vorgeschaltetes DNS installieren. Der Vorteil ist, dass durch Pi-hole mein gesamtes Netzwerk mit aller angeschlossener Hardware vor Datenmüll, der von Dritten Servern in meine aufgerufene Anwendung geladen werden soll, geschützt wird und gar nicht in den Browser oder App gelangt.

Pi-Hole nutzt Host-Listen, blockt also komplette (Sub)Domains, um Werbung und Tracker an Clients auszuspielen.

Meine Hardware für die Pi-hole Installation

  1. Raspberry Pi 3 Modell B Plus
  2. Netzteil 3A – 5V für Raspberry Pi 3
  3. Gehäuse für Raspberry Pi 3
  4. SanDisk Ultra 32GB microSDHC Speicherkarte + Adapter, Class 10, U1, A1
  5. Ethernet-Netzwerkkabel, RJ45, Cat6, 0,9 m, 1.000Mbit/s zur Verbindung an Fritz!Box

Mehr zur Hardware findet man auf der Webseite von Pi-hole.

Das ganze installiere ich ohne separaten Bildschirm und Tastatur auf einem iMac mit MacOS. Dazu hatte ich bereits früher einen Beitrag verfasst: Rasbian Desktop auf Mac holen.

[1] Werbung, Tracker, Malware Seiten oder Social Sharing Buttons müssen vor der Darstellung im Browser »blockiert« werden. Es sind Dinge, die im Internet über die Jahre Einzug gehalten haben, aber im Grunde niemand benötigt und teilweise Sicherheitsrisiken durch eingeschleuste und nicht gewünschte Software verursachen.

Welche Software und Konfiguration notwendig ist, zweigt der Beitrag Pi-hole® auf dem Raspberry Pi 3 installieren.