WordPress Gutenberg Editor Problem

Vor einigen Tagen habe ich mit WordPress 4.9.8 eine neue Webseite erstellt. Seit einigen Tagen habe ich mich bereits zum Thema WordPress und Gutenberg Editor informiert. Da ich keine Risiken eingehen wollte habe ich nach der “jungfräulichen Installation” von WordPress 4.9.8 den Gutenberg Editor, wie im Backend angegeben, installiert.

Womit ich immer bei einer Webseite anfange sind Impressum und Datenschutzerklärung. Also Editor geöffnet und erst ein mal die Benutzerfreundlichkeit und Anordnung der diversen Buttons geprüft. Was für eine Unordnung. Wer so etwas gestaltet, würde vermutlich bei Apple seinen Job verlieren.

Überhaupt stelle ich fest, ich arbeite mit WordPress seit 2010, wird der “Core” von WordPress immer unübersichtlicher und es wird alles immer komplexer. Man benötigt viel Wissen um WordPress durch Ergänzungen in der htaccess, function.php und mittels Cache Plugin schneller zu machen. Es werden so viel unnötige Funktionen geboten, die ich nicht brauche, zum Beispiel WordPress via E-Mail zu veröffentlichen, Emjoi, embedded Funktionen, usw. Viel besser wäre es, wenn man eine Leiste in WordPress hätte und alle Funktionen “Disable” könnte, die man nicht benötigt.

Doch kommen wir zurück zum WordPress Gutenberg Editor. Wie bekannt baut der Editor auf diversen Javascripts auf. Also meinen Text in den Standard-Block von Gutenberg eingegeben und “Veröffentlichen” gedrückt und was sehe ich auf einer weißen Seite:

Please wait… Generating preview.

Nichts passierte dann mehr. Ich vermute, dass die Veröffentlichung wegen HTML-Code in meinem übernommen Text zu Problemen gekommen ist.

Also wieder zurück in den Editor und wieder den guten und funktionierenden Standard Editor von WordPress durch deaktivieren des Gutenberg Plugins erneut aktiviert.

Jetzt konnte ich meine neue Webseite erfolgreich mit Inhalten in überschaubarem Zeitraum füllen.

Wie soll der Gutenberg Editor bei einer “alten” Webseite mit vielen Beiträgen funktionieren?

Achtung für Webseiten mit vielen Beiträgen besteht Gefahr

Alte Inhalte bitte unberührt lassen. Denn sie werden im Classic Block dargestellt und werden beim Abspeichern umgewandelt. Man sollte sich den Code auf jeden Fall vorher lokal speichern, denn es könnte nach der Umwandlung Code fehlen!

Mit dem WordPress Plugin Classic Editor bleibt der jetzige TinyMCE als Standard-Editor erhalten, trotz Update auf WordPress 5.0.