WordPress Wartung und Pflege

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Seit vielen Jahren betreibe ich meine Webseiten mit WordPress. Früher war WordPress eine reine Blog-Software, die im Laufe der Jahre immer mehr in ein Content-Management-System (CMS) mutierte. Der Umfang der Codezeilen wuchs von Version zu Version. Nicht immer waren die Änderungen zum Vorteil der Nutzer. So geschah es, dass man zwar WordPress mit einer einfachen Installation nutzen konnte, aber die Anwendung immer langsamer wurde. Zusätzlich kommen die nicht mehr zählbaren Plugins zur Ergänzung des Cores, die den Funktionsumfang erhöhen, aber teilweise die Anwendung mächtig verlangsamen können. Auch bekannte Hoster mit schlechten Leistungen verlangsamen eine Webseite!

Tools zur Messung Website Performance

Das kann man sehr gut messen mit den Tools Pingdom Website Speed Test und Varvy SEO tool, Google PageSpeed Insights oder andere Software.

Um eine WordPress Installation performant zu bekommen, muss man inzwischen mächtig rund um den Core “sauber machen”. D.H. unnötiges und sicherheitsrelevante Funktionen still legen. Hierbei helfen Tipps auf Webseiten wie WordPress Performance optimieren und Digitales Wissen.

Nutzung von Google Tools

Das ist aber aus meiner langjährigen Erfahrung nur die halbe Wahrheit. Unzählige Seiten nutzen Google Analytics, Google Adsense, Google Fonts, Google reCAPTCHA, Google Benutzer definierte Suche, …

Man sollte wissen, dass alle diese Ressourcen in einer Webseite durch Scripte von Google Servern aufgerufen werden. Google Server sind schnell, aber es werden eine Unmenge von Dateien in die eigene WordPress Anwendung hochgeladen. In der Summe benötigt das viel Zeit und macht die Webseite langsamer!

Will man diese Nachteile mit den wundervollen hier genannten Google-Angeboten vermindern, nutzt man natürlich WP Plugins zum Minimieren, Komprimieren und Cachen der Daten, die vom Hosting-Server in den Webbrowser des Benutzers übertragen werden. Eingriffe und Ergänzungen zu vorhandenen Einträgen in bestimmte Dateien des WordPress ergänzen die Maßnahmen zur Optimierung.

Wenn man sich die Ergebnisse in den Tools, zum Beispiel von Pingdom und Vavy ansieht, stellt man immer wieder erstaunt fest, dass sich die Ressourcen der Google Produkte nicht an die Regeln des Minimieren, Komprimieren und Cachen halten.

Warum auf Google Tools verzichten?

Das ist nicht gut und damit ist klar, wer eine wirklich schnelle Webseite haben möchte, der verzichtet auf Google Scripte in seinem WordPress. Eine netten Nebeneffekt hat der Verzicht auch, man hat weniger Probleme mit der DSGVO, denn fast niemand weiß, was Google alles für die Erstellung von Profilen der Nutzer speichert und auswertet.

Warum ist Know How und Zeit erforderlich?

Das sollte auch erwähnt werden: Eine Webseite lebt nicht nur von der Erstellung von Inhalten, sondern die permanente Optimierung der genutzten vielfältigen Technik benötigt viel Know How und Zeit, also Informationen lesen, diese verstehen, sie umsetzen und die Resultate testen.